Berichte 2016

Alphornbläser der Jägerkameradschaft Auerbach am 23.10.2016

Wenn wir in Franken den Begriff ‚Alphorn‘ hören, so denken wir erst mal an’s Alpenland. Dass es aber ganz in der Nähe eine Alphornbläsergruppe gibt, ist uns erst jetzt bekannt. Die Jägerkameradschaft Auerbach hat so eine Blasgruppe in ihrem Verein mit integriert. Im Onetz Landkreis Amberg Sulzbach ist dann auch zu lesen, dass diese Bläsergruppe das Aushängeschild der Jägerkameradschaft ist.

Nun, wie haben wir das erfahren. Eigentlich ganz einfach. Bevor unsere Motorräder in den Winterschlaf gehen, haben wir die herbstliche Laubstimmung für eine Tour um den Truppenübungsplatz Grafenwöhr gewählt. In Auerbach durfte natürlich der Gottvaterberg mit 26% Steigung nicht fehlen und oben, neben der Kapelle, spielte die Alphornbläsergruppe. Ein schöner Weitblick und die ruhigen Alphornklänge sorgten für eine überaus entspannte und angenehme Stimmung. Es war schon ein besonderes Erlebnis. Zu erfahren war dann auch, dass der nächste größere Auftritt bei der Maffeiweihnacht am 3.Dezember sein wird. Das sollten wir uns nicht entgehen lassen.

MTB-Tour mit Tom im Rahmen der Trainer C-Ausbildung am 8.10.2016

Mit 7 MTB-Bikern/-innen waren wir eher eine kleine, aber sehr homogene Gruppe. Natürlich vor dem Start dann gleich mal ein Bike- und Ausrüstungscheck. Super, keinerlei Mängel. Dann noch die wichtigsten Regeln zur Führung im Team und schon strampelten wir in Hohenstadt los. Gemütliches Einfahren bis nach Eschenbach und dann der erste steile Anstieg auf die Hochfläche zwischen Pegnitz- und Hirschbachtal. Auf der Hochfläche immer leicht wellig weiter mit einigen schönen Singletrails. Diese führten uns nach Großmeinfeld. Kurz vor Hartenstein wartete dann noch eine überaus steile Scharte. Wir haben diese schweißtreibend gemeistert. Wieder voll konzentriert hinunter und unser Ziel, der Hirtenberg von Hartenstein lag vor uns. Die letzten Meter zum Gipfel  stiegen wir zu Fuß hoch. Wir wurden mit einer prächtigen Aussicht belohnt. Nach einer ausgiebigen Rast führte uns eine immer leicht bergab gehende Teerstraße nach Kleinmeinfeld. Dann wieder ein steiler Waldweg hoch in die Kohlbergscharte. Eine rauschende Abfahrt über einen steilen, leicht wurzeligen Waldweg war dann für uns ein besonderer Höhepunkt. Weiter ging‘s nach Loch und dann die steile Teerstraße hinunter ins Hirschbachtal. Dann immer am südlichen Hang vom Hirschbachtal weiter. Ein umgefallener Baum wurde natürlich rechtzeitig erkannt. Dann noch eine kleine Schlüsselstelle in Höhe der Mittelbergwand. Mit Hilfestellung war diese Stelle aber kein Problem. Am Ende vom Hirschbachtal wartete dann noch eine schmale Brücke mit Treppenstufen. Abstand, Grundposition und schon ging‘s über die Stufen. Ab dort dann wieder ganz gemütlich zurück nach Hohenstadt. Natürlich darf bei so einer Tour eine Abschlussbesprechung nicht fehlen. Dazu haben wir uns ein kleines Kaffee in Herbruck ausgesucht. Negative Punkte: Fehlanzeige. Es war eine gelungene Tour von Tom. Planung, Durchführung … einfach Bestens!

 

Trekkingrad-Tour Enderndorf am 10. September, 2016

Bereits kurz nach 8 Uhr ging es mit dem Zug nach Allersberg. Keine Bäckerei, kein Kaffeehaus weit und breit. Somit radelten wir dann auch gleich in Richtung Rothsee los. In der Morgenfrische vorbei am Nordufer und weiter zur Schleuse Eckersmühlen. Nun folgte ein schöner Waldweg mit ganz wenig Wurzelpassagen. Ab Wallesau  nahmen wir dann die Straße bis nach Wernsbach. Dort wartete dann die größte Herausforderung auf uns. Überquerung der B2. Nur durch deutliche Handzeichen gelang es uns, den vorbei rauschenden Verkehr anzuhalten, damit wir sicher auf die andere Straßenseite kamen. Ein etwas staubiger Feldweg führte uns von dort weiter nach Georgensgmünd. Nun brachte uns der Radweg auf der ehemaligen Bahnstrecke ‚Spalter Bockl‘ bis nach Straßenhaus. Großweingarten war nun in Sicht, aber weit oben. Wir strampelten hoch. Oben eine deftige Mittagspause. Gut gestärkt und mit Sicht bis zum Hahnenkamm, Gelber Berg, Hesselberg …  radelten wir über die Hochfläche nach Ottmannsberg.  Nach einer steilen und kurvigen Abfahrt haben wir unser Ziel Enderndorf erreicht. Nun eine gemütliche Kaffepause in Renate’s Bauernladen. Danach ging‘s weiter zur Igelsbachvorsperre, dem Brombachsee nach Ramsberg. Dann noch ein paar Kilometer und wir waren in Pleinfeld. Dort haben wir wieder den Zug bestiegen. Leider nur für kurze Zeit. Da wir im Einstiegsbereich mit unseren Räder standen, hat uns der Schaffner in Georgensgmünd rausgeworfen. Nachdem wir sahen, dass im letzten Wagen beim Anfahren noch genügend Platz gewesen wäre (Schaffner hat dies verneint), war natürlich unsere Stimmung schon etwas gereizt.  Zumal der nächste, zugesagte  Zug dann einfach nicht in Georgengmünd angehalten hat. Der übernächste Zug hat uns dann endlich mitgenommen und gegen 21 Uhr waren wir wieder zurück. Im Nachhinein war es trotzdem eine überaus schöne und gesellige Radltour. Wir können sie nur empfehlen.

 

EUROBIKE Friedrichshafen am 3. u. 4. September, 2016

Ein gelungener Vortrag von Kerstin zum Thema „ Frauen und Fahrtechnik“. Angst, Druck und Emotionen, das sind Punkte, die speziell Frauen beim Mountainbiken betreffen. Kerstin hat diese Punkte beim Travel-Talk auf der  EUROBIKE in Friedrichshafen differenziert betrachtet. Ihr Blick ging dabei weit über den MTB-spezifischen Tellerrand hinaus. Sie unterteilte in vier Bereiche und schaute auf die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Frauen und Männern. Das Ergebnis waren praktische Schlussfolgerungen für Coaches und Veranstalter. Viele positive Feedbacks haben einen überaus gelungenen und exzellenten Vortrag bestätigt.

 

18. August 2016 - Wanderung Zeiler Käppele

Wandern steht zwar nicht auf unserer Homepage. Warum aber nicht. Gerade für die Generation 60+ ist es ideal zum Wohlfühlen von Körper und Geist. Durchatmen, die Natur erleben und eine schöne Aussicht genießen. Dafür haben wir uns das Zeiler Käppele ausgesucht. Die Geschichte beginnt für diese Wallfahrtskapelle bereits um 1250. Heute ist das Zeiler Käppele für Besucher ein besonderer Ort der Stille und der inneren Einkehr. Natürlich kam die Gemütlichkeit auch nicht zu kurz. Der schattige Biergarten im Brauereigasthof ‚Zur alten Freyung‘ war für uns die richtige Adresse. Wie die folgenden Bilder zeigen, hat es auch das Wetter bestens mit uns gemeint.

 

16. August 2016 - MTB-Tour Nördlinger Ries

Vor 15 Millionen Jahren schlug ein Großmeteorit bei Nördlingen ein und hinterließ einen Krater von 25 Kilometer Durchmesser. Durch die enorme Wucht des Aufpralls wurden große Gesteinsmassen herausgeschleudert und  am Rand abgelagert.  Der Krater war fast 2 Millionen Jahre mit Wasser gefüllt und an den Rändern bildeten sich Riffe aus Kalk. Das Nördlinger Ries gehört heute zu den am besten erforschten Einschlagkratern auf unserer Erde. Die folgenden Bilder geben einen kleinen Einblick in diese Gegend. Wir waren begeistert. Leider war ein Tag viel zu kurz. Die nächste Tour in dieses Gebiet, aber mit einem/er  Geologen/in,  ist schon in Planung.

 

29. März 2016, 18:00 Uhr - Happy Birthday, wir fahren seit 5 Jahren!

Bereits im Jahr 2010 hat Kerstin Kögler mit den ersten Sondierungen für eine Hersbrucker-Radel-Gruppe für Jedermann begonnen. Jörg Teuchert und Wolfgang Zeitler haben hierbei beste Unterstützungsarbeit geleistet. Noch unter dem Dach des TV-Hersbruck starteten wir am 29.März 2011 um 18 Uhr unsere erste Mountainbikefahrt mit 8 Radlern zum Glatzenstein. Danach ging es Schlag um Schlag weiter und heute sind wir weit über Hersbruck hinaus bekannt. Bestens angekommen ist auch unser Ziel: Immunsystem, Muskulatur und seelisches Wohlbefinden stärken. Am 29.März 2016, wieder ein Dienstag, 18 Uhr, wurden wir nun 5 Jahre jung und wir strampelten wieder zum Glatzenstein  Es war unsere 333ste Tour und wie die Bilder zeigen, waren wir eine fantastische Gruppe. Höhepunkt am Glatzenstein war dann ein kleiner Umtrunk für unser zusätzliches Wohlbefinden mit IngwerTRINK (https://www.klosterkitchen.com/de/#sticky_banner).

Vielen Dank dafür an Mario Fürst für die Versorgung. Dieses Getränk tat richtig wohl und so gestärkt rauschten wir wieder zurück nach Hersbruck. Ob wohl die Meisten am nächsten Tag wieder in die Arbeit mussten, wurde es im Schwarzen Adler noch richtig gesellig und Mitternacht kam viel zu schnell.

Zum Schluss dann nochmal ein ganz herzliches Dankeschön an Alle. Mit eurer Einbringung, Erfahrung und Fachwissen habt ihr dazu beigetragen, dass wir keine Eintagsfliege wurden. Wir freuen uns schon jetzt auf viele weitere und schöne Radel-Jahre.

 

Sinterstufen Lillach am Samstag, dem 12. März 2016

Von Hersbruck ging’s ganz gemütlich an der Bahnlinie entlang bis zum Bahnhof Reichenschwand. Von dort hoch zum Kreuzbühl und ein schöner  Waldweg durch die Vordere Röd führte uns nach Kersbach. Der Forst Eichig war das nächste Waldgebiet und schon waren wir in Schnaittach. Vorbei am Bürgerweiher ging es weiter in Richtung Germersberg. Es folgte das Steinlohengebiet und dann ging‘s kräftezehrend Meter um Meter hoch nach Lillinghof. Im Süden lag nun Nürnberg, ein schöner Anblick. Nun immer an der westlichen Hangkante entlang bis wir über viele schmale und wurzelige Waldwege den Burgstall Hainburg erreichten. Mit viel Interesse haben wir die dortigen Schautafeln gelesen. Eine schnelle Abfahrt über den Rosenberghang hinunter nach Igensdorf war dann ein besonderes Erlebnis. Nun weiter über den Radweg nach Weißenohe. Leider waren in der Klostergaststätte alle Plätze belegt. Was soll’s, wir hatten genügend Müsliriegel und unsere Trinkflachen war noch nicht leer. Somit ging‘s gleich weiter nach Dorfhaus und zu den Sinterstufen der Lillach. Aufgrund der doch etwas feuchten Witterung im letzten Monat konnten wir dieses Naturdenkmal mit viel sprudelndem Wasser erleben. Ein besonderes  highlight für uns. Nun weiter zur Lillachquelle mit dem Durchfahren der Furth. Mit dem frischen Quellwasser wurden noch schnell die Trinkflaschen gefüllt  und weiter ging‘s hoch zur Oberrüsselbacher Höhe nach Lillinghof. Nun folgten wieder viele, viele  schmale Waldpfade immer leicht bergauf und bergab. Vorbei ging‘s an St.Martin,  dem Tucher-Mausoleum  und hinunter nach Simmelsdorf. Ab dort radelden wir ganz gemütlich zurück nach Herbruck. Dann natürlich noch Kaffee, Kuchen und nette Gespräche zum Ausklang. Ein Blick auf unsere Navis: 60 km und 1200 Höhenmeter nur bergauf. Eine schöne MTB-Tour in die fränkische Schweiz.

 

Steinerne Rinne Buchenberg am 30. Januar 2016

Auf der Wikipedia-Seite  https://de.wikipedia.org/wiki/Steinerne_Rinne_am_Buchenberg

ist zu lesen, dass die Rinne bereits mehrfach von Vandalismus heimgesucht wurde und sie bietet derzeit (2014) einen wenig imposanten Anblick. Zum Schutz vor Betretung der Rinne wurde im Gelände ein Holzsteg angelegt, der 2012 grundlegend saniert wurde.

Seit 2011 fahren wir (HEBèr Biketreff) diese Rinne regelmäßig einmal im Jahr an. Der jetzige Zustand ist besorgniserregend und aus unserer Sicht steht dieses Naturdenkmal kurz vor dem Verfall. Da andere uns bekannte Rinnen in einem hervorragenden Zustand sind, haben wir auf der Homepage vom Bayerischen Landesamt für Umwelt nachgeschaut (http://www.lfu.bayern.de/geologie/geotope_schoensten/19/index.htm). Zum Schutz ‚Wachsender Felsen von Usterling' ist dort zu lesen:

Über viele Generationen hatte der Messdiener der Kirche in Usterling dafür Sorge zu tragen, dass das Gerinne von Laub und Erde frei bliebt. Im Winter wurde das Wasser umgeleitet, damit an der Rinne keine Schäden durch Frosteinwirkung entstehen. Vor 10 Jahren wurden diese Arbeiten von der Naturschutzwacht des Landkreises Dingolfing-Landau übernommen. Durch diese Tätigkeiten, sowie weiteren behutsamen baulichen Eingriffen wurde somit verhindert, dass diese Rinne am Johannisfelsen nicht verfallen ist.

Was können wir tun:

Wir haben am 3.2.2016 das Bayerische Landesamt für Umwelt informiert und hoffen, dass vielleicht am Naturdenkmal Steinerne Rinne Buchenberg ebenfalls geeignete Maßnahmen getroffen werden, die den Verfall stoppen.

 

HEB'er Biketreff

Alles rund ums Wetter:

https://www.daswetter.com/

Statistik 2016

Touren                 :           53

Wegstrecke (km)   :     20.700

Höhenmeter (m)   :  285.200

Statistik 2015

Touren                 :           73

Wegstrecke (km)   :     27.800

Höhenmeter (m)   :  395.100

Statistik 2014

Touren                 :          80

Wegstrecke (km)   :    30.465

Höhenmeter (m)   : 430.970

Statistik 2013

Touren                 :          65

Wegstrecke (km)   :    18.142

Höhenmeter (m)   : 332.550

Statistik 2012

Touren                 :          58

Wegstrecke (km)   :    16.149

Höhenmeter (m)   :  32.705

Statistik 2011

Touren                 :         45

Wegstrecke (km)   :     9.054

Höhenmeter (m)   :  21.200

Hersbruck

Unsere erste Tour:

29. März 2011